Mein Notizbuch
In meinem Notizbuch sammle ich nicht nur Worte.
Ich sammle Schatten.
Gedanken, die nachts zu laut werden.
Gefühle, die keinen Platz finden, außer zwischen diesen Seiten.
Hier schreibe ich meine Songs auf
nicht einfach als Texte,
sondern als Spuren von dem, was in mir brennt.
Jedes Lied ist ein Fragment meiner Seele.
Ein Echo von Momenten,
in denen ich fast zerbrochen wäre.
Und doch habe ich geschrieben.
Doch habe ich gesungen.
Ich notiere, was hinter den Zeilen lebt:
die Bedeutung, die niemand sieht,
die Geschichten, die ich nicht aussprechen kann,
die Wahrheit, die sich nur in Musik traut.
Dieses Notizbuch ist mein Schleier.
Mein geheimer Raum.
Ein Ort, an dem ich alles sein darf:
verletzlich, wütend, verloren,
aber auch stark genug, um weiterzugehen.
Manchmal wirken die Seiten wie ein Spiegel,
manchmal wie ein Grab für Gedanken,
die mich sonst verschlingen würden.
Und wenn die Welt mich nicht versteht,
dann versteht es wenigstens dieses Buch.
Denn hier ist jede Erklärung mehr als nur ein Satz.
Sie ist ein Atemzug.
Ein Überleben.
Ein leises „Ich bin noch hier.“